Sonntag, 19. Dezember 2010

[Rezension] Arkadien brennt von Kai Meyer


Genre: Liebe, Fantasy
Verlag: Carlsen
Seiten: 398
Preis: 19, 90€














Zum Buch: 
Um ein wenig Abstand zu den letzten Ereignissen zu bekommen, reist Rosa zurück nach New York. Doch dort wird sie weiter von Fragen geplagt- Was ist TABULA? Was hat ihr toter Vater damit zu tun? Um dies heraus zu finden, muss sie ihre Mutter besuchen, doch das heißt auch, die Erlebnisse der Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. Als dann auch noch die Stellvertreter des verfeindeten Clans Jagd auf Rosa machen, wird die Lage immer komplizierter.

Erster Satz:
>>Daddy?<< Sie zog an seinem Ärmel.

Meine Meinung:
Das einzig Negative, was ich feststellen kann, ist, dass es bis zum nächsten Teil wieder eine halbe Ewigkeit dauert. Ansonsten handelt es sich für mich wieder um einen perfekt gelungenen Roman. Da es eine Fortsetzung ist, war ich am Anfang etwas skeptisch. Doch meine Zweifel sind in keinster Weise bestätigt worden. Die Handlung ist noch vielseitiger und auch spannender, als im ersten Teil. Es kommen mehr und mehr Charaktere hinzu, die nicht nur neue Konflikte mit in die Geschichte bringen, sondern auch andere zurückliegenden Ereignissen noch einmal neues Leben einhauchen. Man erfährt einiges über Rosas Leben vor Sizilien und es wird detaillierter auf ihre Gründe nach Sizilien gekommen zu sein eingegangen. Dies alles verknüpft mit bisher unbekannten Charakteren und Fakten, macht das ganze zu einem spektakulären Hin und Her. Auch die Ereignisse im Clan selbst spielen eine große Rolle. Rosa muss sich in ihrer Rolle als Capo erst noch beweisen und hat mit vielen Intrigen und Geschäften aus der Vergangenheit zu tun. Nebenbei kommt jedoch auch ihre Beziehung zu Alessandro nicht zu kurz. Einige romantische Stellen lassen einen nach der ganzen Spannung immer wieder ein wenig ruhiger werden. Wirklich gut finde ich, dass Rosas Beziehung zu Alessandro so menschlich beschrieben wird. Sie besteht nicht nur aus romantischen Momenten wie in einem Liebesfilm, sondern auch aus dem echten Leben, wie die Geschäfte innerhalb ihrer Clans und ähnlichem.
Wirklich schön war wieder einmal der Schreibstil. Kai Meyer hat eine Art zu schreiben, die mich nur sehr schwer ein Buch wieder aus der Hand legen lässt.
Dieser Roman ist nicht nur eine Übergang, wie viele meinen, sondern eine an sich sehr starke und interessante Fortführung der Geschichte. Die Themen und auch die gesamte Stimmung wirken erwachsener als im ersten Band. Es geht um Mord, Vergewaltigung und die Geschäfte innerhalb der Mafia.
Für mich ist alles vorhanden, was ein sehr guter Roman braucht.

Fazit: Ein Muss für alle Leser des ersten Teils- es macht süchtig.

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